Aufgaben

Beschreibung der Schule

Die Grundschule Hiddesen liegt am Fuße des Hermansdenkmals. Die Schule ist dreizügig organisiert und es besuchen etwa 300 Kinder die Schule. Seit Ende 2015 besuchen zusätzlich Kinder die Willkommensklasse (internationale Klasse). 20 Lehrkräfte bilden das Lehrerteam. Die Schulsozialarbeit ist mit einer Teilzeitstelle (19,5 Wochenarbeitsstunden) vertreten. Innerhalb des Einzugsgebietes existiert ein großes soziales Gefälle. Zum Einzugsgebiet gehört unter anderem der „Hiddeser Berg“, dort sind viele Menschen unterschiedlicher Nationen ansässig, mit einer hohen Quote an Migranten und sozial Benachteiligten. Neben Sorgeberechtigten mit sehr hohem Engagement finden sich eine steigende Zahl von Erziehungsberechtigten, die in ihren Erziehungsanstrengungen Unterstützung brauchen.

Der Leitgedanke der Schule ist: Die Lernfreude und die Leistungsbereitschaft der Kinder erhalten, wecken und fördern.

Aufgaben der Schulsozialarbeit

Beratung und Einzelfallhilfe

für Schülerinnen und Schüler
  • bei Schulschwierigkeiten
  • Beziehungskonflikten
  • “Mobbing“
  • Beratung bei familiären Problemen und Krisensituationen
  • Vermittlung von weiteren Hilfen
  • Gespräche mit den Eltern
für Sorgeberechtigte
  • Beratung in Erziehungs- und Bildungsfragen
  • Beratung bei Erziehungs- und Schulschwierigkeiten des Kindeswohls
  • Unterstützung in Krisensituationen
  • Mitwirkung bei Eltern-Lehrergesprächen
  • Vermittlung weiterer Hilfen
für Lehrerinnen und Lehrer
  • Beratung und kollegiale Fallbesprechung
  • sozialpädagogische Mitwirkung im Unterricht
  • Mitwirkung bei Lehrer-Elterngesprächen
  • Aufbau einer tragfähigen Zusammenarbeit zwischen Schulsozialarbeit und Schule, wobei insbesondere eine Klärung der jeweiligen Aufgaben sowie der Rollenerwartungen erforderlich ist
  • Klärung und Unterstützung bei der Konfliktbewältigung in der Schule, mit Mitschülerinnen und Mitschülern, mit Lehrkräften, zu Hause mit den Eltern, anderen Erziehungsberechtigten, Geschwistern und im sozialen Umfeld,
  • Zusammenarbeit mit Eltern und sonstigen Erziehungsberechtigten beispielsweise durch Einzelgespräche, thematische Elterngesprächsrunden, Hausbesuche, Vermittlung und Begleitung des Kontakts mit Lehrkräften, mit den Fachkräften und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe
  • Förderung, Verbesserung, Stabilisierung von Entwicklung und sozialer Integration der Grundschülerinnen und Grundschüler
  • Anregung von ergänzenden oder weiterführenden Maßnahmen und Hilfen unter rechtzeitiger Einschaltung des Kommunalen Dienstes (KSD) des Amtes für Jugend und Familie, wenn sich ein Hilfebedarf abzeichnet, bei Bedarf Mitwirkung bei der Aufstellung, Durchführung und Überprüfung des Hilfeplans
  • Kooperation mit allen regional wichtigen Institutionen und Einrichtungen bzw. sozialen Diensten,
  • Dokumentation der Tätigkeit und der Ergebnisse

Im Einzelfall kann durch Schulsozialarbeit vor Ort schnell und unbürokratisch geholfen werden, wenn erforderlich in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen oder Leistungsbereichen der Kinder- und Jugendhilfe. Schulsozialarbeit kann zwischen Familie, Schule und Amt für Jugend und Familie vermitteln und gleichzeitig präsent sein als Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler und deren Belange.